Golem.de IT-News

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Siemens CTO Peter Körte im Interview mit Maja Hoock und golem.de
Siemens CTO Peter Körte im Interview mit Maja Hoock und golem.de
Daimler will mit Mercedes-Benz perspektivisch weg vom Verbrenner, zeitgemäßer werden und damit gewissermaßen Tesla einholen. Dafür gibt es ein strammes Programm, das unter anderem CIO Jan Brecht umsetzt.
Daimler will mit Mercedes-Benz perspektivisch weg vom Verbrenner, zeitgemäßer werden und damit gewissermaßen Tesla einholen. Dafür gibt es ein strammes Programm, das unter anderem CIO Jan Brecht umsetzt.

Auto1 CTO Kevin Graham

Als der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 im Februar an der Börse debütierte, war das wertvollste deutsche Startup plötzlich zehn Milliarden Euro wert. Bekannt wurde es durch den Ankauf von Privatfahrzeugen und die Weitervermittlung an Händler.

Fumiko Inakuma vermisst ihr Großraumbüro mit den ständig klingelnden Telefonen überhaupt nicht. Auch nicht, von Bahnmitarbeitern mit weißen Handschuhen in die Tokioter U-Bahn geschoben zu werden, um dann zwei Stunden dicht an dicht mit anderen Pendlern durch die Stadt zu fahren. In der Arbeit sei sie oft sehr müde gewesen, besonders nachmittags, sagt sie.

Fumiko Inakuma vermisst ihr Großraumbüro mit den ständig klingelnden Telefonen überhaupt nicht. Auch nicht, von Bahnmitarbeitern mit weißen Handschuhen in die Tokioter U-Bahn geschoben zu werden, um dann zwei Stunden dicht an dicht mit anderen Pendlern durch die Stadt zu fahren. In der Arbeit sei sie oft sehr müde gewesen, besonders nachmittags, sagt sie.
Ertan Özdil ist Gründer und CTO der cloudbasierten Enterprise Ressource Planning (ERP)-Plattform Weclapp.
Ertan Özdil ist Gründer und CTO der cloudbasierten Enterprise Ressource Planning (ERP)-Plattform Weclapp.
Ein häufiger Grund für gescheiterte Software-Projekte ist laut Studien, dass Kunden ein Produkt in Auftrag geben, das niemand braucht. Jaroslaw Kroczek und sein Team wollen solche Fehlschläge vermeiden und treten deswegen nicht nur als reine Entwickler auf, sondern auch als "CTO as a Service".
Ein häufiger Grund für gescheiterte Software-Projekte ist laut Studien, dass Kunden ein Produkt in Auftrag geben, das niemand braucht. Jaroslaw Kroczek und sein Team wollen solche Fehlschläge vermeiden und treten deswegen nicht nur als reine Entwickler auf, sondern auch als „CTO as a Service“.
Stephan Schmidt hat ein Diplom in Informatik und eine Ausbildung zum Scrum-Master, aber er hat auch Philosophie studiert. Als CTO-Coach unterstützt er heute Chief Technology Officers (CTOs) verschiedener Unternehmen. Unter anderem versucht er, Strukturen in fremden Tech-Teams zu erkennen und ihnen einen Leitfaden an die Hand zu geben, um ihre Ziele besser zu erreichen.
Stephan Schmidt hat ein Diplom in Informatik und eine Ausbildung zum Scrum-Master, aber er hat auch Philosophie studiert. Als CTO-Coach unterstützt er heute Chief Technology Officers (CTOs) verschiedener Unternehmen. Unter anderem versucht er, Strukturen in fremden Tech-Teams zu erkennen und ihnen einen Leitfaden an die Hand zu geben, um ihre Ziele besser zu erreichen.
Code kann eine künstlerische Handschrift bekommen - vorausgesetzt die Verfasser verstehen ihr Handwerk so gut, dass es nicht mehr nur ums Funktionieren geht, sondern auch um die Ästhetik. "Wissenschaft ist das, was wir gut genug verstehen, um es einem Computer zu erklären", sagte der US-amerikanische Informatikpionier Donald E. Knuth dazu einmal in einem Interview mit Jack Woehr. "Alles andere ist Kunst."
Code kann eine künstlerische Handschrift bekommen – vorausgesetzt die Verfasser verstehen ihr Handwerk so gut, dass es nicht mehr nur ums Funktionieren geht, sondern auch um die Ästhetik. „Wissenschaft ist das, was wir gut genug verstehen, um es einem Computer zu erklären“, sagte der US-amerikanische Informatikpionier Donald E. Knuth dazu einmal in einem Interview mit Jack Woehr. „Alles andere ist Kunst.“

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Eine der wenigen urbanen Ecken in Wien: Daniel Schatzmayr, lange braune Haare, schwarzes Hackerspace-Shirt, sitzt an seinem Rechner im Bürokomplex von Ottobock mit Blick auf eine große Hochstraße. Um ihn herum sind künstliche Gelenke, Knie und Unterschenkel aufgebaut. Ein einzelner Fuß steht neben einem Ficus Benjamini.
Eine der wenigen urbanen Ecken in Wien: Daniel Schatzmayr, lange braune Haare, schwarzes Hackerspace-Shirt, sitzt an seinem Rechner im Bürokomplex von Ottobock mit Blick auf eine große Hochstraße. Um ihn herum sind künstliche Gelenke, Knie und Unterschenkel aufgebaut. Ein einzelner Fuß steht neben einem Ficus Benjamini.

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Sandra Joyce sitzt im Homeoffice im Horse Country im US-Bundesstaat Virginia. Entfernt bellt ihr Hund, die fünf Kinder sind zu Hause. Corona hat ihre tägliche Pendelstrecke stark reduziert und obwohl die Szenerie idyllischer ist als im verspiegelten Glasbau von Mandiant Threat Intelligence, bleibt ihre Arbeit nervenaufreibend.
Die 42-Jährige führt als Vice President der Cybersecurityfirma Untersuchungen an, die eine gewisse Schnittmenge mit Geheimdienstaktivitäten haben. 

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In einer Interview-Reihe habe ich Technikchefs zu ihrer Arbeit, ihren Einstellungskriterien und Trends befragt. Zum Schluss gibt es noch ein Ein-Antwort-Spiel. Alle CTO-Interviews der Reihe sind hier zu finden.

Grünes Massaker

Gut: der Moment, wenn man die eisglatte Oberfläche eines Dr. Oetker Waldmeister-Wackelpuddings mit der beigefügten Vanillesoße benetzt, sie sich gleichmäßig fließend wie eine Welle am Strand ausbreitet, und dann mit dem ersten Stoß des Löffels in den eben entstandenen Graben mit den scharfen, aber trotzdem weich wabbelnden Kanten strömt. Weniger gut, aber trotzdem nicht zu verachten: der piksende Geschmack.

Wahl I

Ich meide Facebook und das Fernsehen. Ich setze draußen meine dunkelste Sonnenbrille auf, obwohl es regnet. Ich will diese immer gleichen Politiker-Witze nicht mehr lesen und die hässlichen Wahlplakate nicht mehr sehen. Alles klingt wie eine Schallplatte, die hängengeblieben ist. Dass niemand weiß, was er wählen soll, kann ich auch nicht mehr hören. Ich gehe lieber Tanzen im Berghain. Da existiert das alles nicht.

Spaziergang III

An der Kirche vorbei geht es immer weiter nach oben, vorbei an Feigen- und Zitronenbäumen, Rosmarin und Tomaten, die es am Abend zum Fisch geben wird. Immer weiter ziehen sich die Wege nach oben, durch dornige Brombeeren und hohen Bambus, Pinien und Blumen, die von Schmetterlingen genervt werden. Durch den rostigen Zaun gekrochen gelangt man an die verbotenen Trauben mit bitteren Kernen. Zikaden schreien laute Warnungen. Aber der Bauer kommt nicht, er schläft in der Hitze.  Seine Pflanzen stoßen ihren letzten Atem aus und riechen dabei schon wie der Tod.

Flaneurin II

Die Schönheit in Riomaggiore, einem der fünf Cinqur-Terre-Dörfer, steigert sich, je höher man seine Straßen besteigt. Es gibt keine Autos hier.  Am Weg liegt eine weiße Kirche, in der das Meer Modell stand. Kronleuchter hängen wie verschlungenes Algengewächs von der Decke und die Wände sind weiß wie Muschel-Kalk. Uralte Heiligenbilder und kalkweiße Totenköpfe erinnern daran, dass alles vergeht und machen das, was da ist noch präsenter.